smart medication Gene
Kollaborationsplattform und elektronische Patientenakte für die Gentherapie

  • Digitaler Behandlungsprozess

    Führung durch den gesamten Gentherapie-Behandlungsprozess (Herstellerunabhängig für Hämophilie A/B)

  • Elektronische Patientenakte

    Strukturierte Dokumentation der gesamten Gentherapie und Nachsorge

  • Zentrumsübergreifende Kollaboration

    Zusammenarbeit nach dem Hub & Spoke Modell

smart medication Gene ist eine Kollaborationsplattform mit elektronischer Patientenakte für die Gentherapie der Hämophilie A und B. Sie setzt das Hub-and-Spoke-Modell von EAHAD und EHC in Software um: Hub- und Spoke-Zentren führen den gesamten Behandlungsprozess herstellerunabhängig und strukturiert, teilen Befunde, Verträge und Einverständniserklärungen verschlüsselt und dokumentieren die Nachsorge in einer gemeinsamen Akte.

Auf einen Blick

Zielgruppe
Hämophiliezentren als Hub (Durchführung) und Spoke (Heimatzentrum, Nachsorge), Hämostaseologinnen und Hämostaseologen
Indikation
Gentherapie der Hämophilie A und B, herstellerunabhängig; für weitere Gentherapien nutzbar
Modell
Hub & Spoke nach der gemeinsamen Erklärung von EAHAD und EHC – Überblick: Dokumentation und Zusammenarbeit der Zentren
Funktionen
Führung durch den Gentherapieprozess in Sektionen, elektronische Patientenakte, Checklisten für Eignungskriterien und Aufgaben, Labor- und Nachsorgedaten, sichere In-App-Kommunikation, Schnittstelle zu elektronischen Tagebüchern
Anforderungen
Umsetzung der Vorgaben von G-BA, EMA, GTH und klinischen Registern; Grundlage für die geforderten Langzeit-Anwendungsbeobachtungen
Datenübertragung
Verschlüsselt zwischen den vernetzten Zentren
Unterstützung
Gesponsert von BioMarin und CSL Behring; entwickelt und betrieben von smart medication

Gentherapie bei Hämophilie

Die Gentherapie zielt darauf ab, einen genetischen Defekt in Körperzellen aktiv zu behandeln. Eine einmalige Infusion ersetzt die regelmäßige Faktorgabe und ermöglicht dennoch eine langfristige Expression des fehlenden Gerinnungsfaktors. Schon eine geringe Erhöhung der Faktoraktivität führt bei vielen Patienten zu einer deutlichen Verbesserung der Symptome und damit auch der Lebensqualität.

Die Gentherapie von BioMarin für Hämophilie A, Arzneimittelinformation der EMA, öffnet in neuem Tab ist seit August 2022 in Europa bedingt zugelassen (Meldung des Paul-Ehrlich-Instituts, öffnet in neuem Tab), wird vom Hersteller aber seit Februar 2026 vom Markt genommen, Erklärung von BioMarin, englisch, öffnet in neuem Tab. Die Gentherapie von CSL Behring für Hämophilie B, Arzneimittelinformation der EMA, öffnet in neuem Tab ist seit Februar 2023 zugelassen und verfügbar; in den U.S.A. hatte die FDA sie bereits im November 2022, Pressemitteilung der FDA, öffnet in neuem Tab zugelassen. Was das für Zentren und Dokumentation bedeutet, steht auf der Wissensseite Gentherapie der Hämophilie: Dokumentation und Zusammenarbeit der Zentren.

Das Hub & Spoke-Modell

Da die neuen Gentherapien für Hämophilie Herausforderungen für den Behandlungsprozess mit sich bringen, wurde von EAHAD und EHC das sog. Hub & Spoke-Modell, gemeinsame Erklärung von EAHAD und EHC, englisch, öffnet in neuem Tab vorgestellt. Das Konzept zielt auf eine effektive Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den an der Gentherapie eines Patienten beteiligten Hämophiliezentren ab, um gemeinsame Behandlungsentscheidungen für einen langfristigen Nutzen zu unterstützen.

Große Hämophiliezentren, die ein hohes Maß an Spezialwissen zum Thema Gentherapie besitzen und die Gentherapie für Patienten anbieten, werden „Hubs“ genannt. Das Hub-Zentrum ist für die praktische Durchführung der Gentherapie und damit für alle Aufgaben rund um die Infusion verantwortlich.

Als „Spokes“ werden die Heimatzentren von Patienten bezeichnet, in denen sie regelmäßig betreut werden. Die Spokes sind dafür verantwortlich, die Patienten im Rahmen einer informierten Entscheidungsfindung zu beraten. Die Nachsorge nach der Infusion, zu der auch regelmäßige Kontrolluntersuchungen gehören, soll lokal im Heimatzentrum erfolgen.

Umsetzung des Hub & Spoke-Modells in der Software

Schaubild: In der Mitte ein Ring aus sechs Symbolen – DNA, Kalender, Stethoskop, Diagramm, Personengruppe und Spritze – um den Text „Kollaborationstool zur Unterstützung gemeinsamer Behandlungsentscheidungen für langfristigen Nutzen“. Links und rechts davon je fünf Textfelder mit Leistungen der Software. Unten links ein großes Klinikgebäude mit der Bezeichnung HUB, unten rechts ein kleines mit der Bezeichnung SPOKE.
Alle Angaben des Schaubilds als Text

Kollaborationstool zur Unterstützung gemeinsamer Behandlungsentscheidungen für langfristigen Nutzen

  • Führung durch den gesamten Gentherapieprozess
  • Verschlüsselte Übertragung von Patientendaten zwischen vernetzten Zentren
  • Strukturierte Dokumentation der gesamten Gentherapie
  • Zentrenübergreifende Zusammenarbeit, um die GT im Laufe der Zeit zu optimieren
  • Umsetzung der Anforderungen von GBA, EMA, GTH und klinischen Registern
  • Schnittstelle zu elektronischen Tagebüchern für den Behandlungsverlauf
  • Sichere In-App-Kommunikation zwischen Zentren
  • Dokumentation der Laborergebnisse / Nachsorgedaten in der Patientenakte
  • Checklisten für Eignungskriterien und Aufgaben im GT-Prozess
  • Bereitstellung relevanter Informationen wie Broschüren, Checklisten oder Videos

Damit der Fokus ganz auf dem Patienten liegen kann.

Mit Gene haben wir eine Kooperationsplattform entwickelt, die Ärztinnen und Ärzte im gesamten Behandlungsprozess der Gentherapie für Hämophilie unterstützt.

Verträge mit Partnerkliniken, Einverständniserklärungen, Arztbriefe und Laborbefunde werden innerhalb von Gene geteilt und strukturiert in Zentrums- und Patientenakten abgelegt. Faxgeräte und Aktenordner gehören der Vergangenheit an.

Dokumentation leichtgemacht.

Zusammen mit Hämostaseologen, pharmazeutischen Herstellern und Apothekern wurde ein standardisierter Behandlungsprozess in Sektionen erarbeitet, der alle rechtlichen und medizinischen Anforderungen an die Gentherapie abdeckt.

Die Patientenakte eignet sich durch die strukturierte und einfache Datenerfassung besonders zur Langzeitbeobachtung im Sinne eines klinischen Registers und bietet die Grundlage für durch den Gesetzgeber geforderte Langzeit-Anwendungsbeobachtungen.

Bildschirm mit dem Gene-Dashboard: links die Navigation mit Dashboard, Patienten, Zentren und Gentherapie, in der Mitte die anstehenden Aufgaben einer Gentherapie in den Abschnitten A bis C mit einem Fortschrittsbalken bei 21 Prozent, rechts neue Patienten, selbstdefinierte Aufgaben und ein Notizbereich.

Alles zur Gentherapie an einem Ort

smart medication Gene macht die Dokumentation rund um die Gentherapie für Hämophilie A/B einfach und intuitiv. Konzentrieren Sie sich ganz auf Ihren Patienten und vernetzen Sie sich mit anderen spezialisierten Behandlungszentren.

Sponsored by BioMarin und CSL Behring

Häufige Fragen

Was ist das Hub-and-Spoke-Modell in der Gentherapie?
Ein von EAHAD und EHC vorgestelltes Konzept für die Zusammenarbeit der Hämophiliezentren: Große Zentren mit Spezialwissen („Hubs“) führen die Gentherapie und alles rund um die Infusion durch. Die Heimatzentren der Patienten („Spokes“) beraten im Rahmen der informierten Entscheidungsfindung und übernehmen die Nachsorge mit regelmäßigen Kontrolluntersuchungen. Gene bildet beide Rollen und ihre Zusammenarbeit in einer Plattform ab.
Ist smart medication Gene an einen Hersteller gebunden?
Nein. Gene ist herstellerunabhängig für die Gentherapie der Hämophilie A und B und lässt sich auch für andere Gentherapien nutzen. Die Anwendung wird von BioMarin und CSL Behring gesponsert; entwickelt und betrieben wird sie von smart medication.
Was wird in Gene dokumentiert?
Der gesamte Behandlungsprozess in Sektionen, erarbeitet mit Hämostaseologen, pharmazeutischen Herstellern und Apothekern: Eignungskriterien, Aufgaben und Checklisten, Verträge mit Partnerkliniken, Einverständniserklärungen, Arztbriefe, Laborbefunde und Nachsorgedaten – strukturiert in Zentrums- und Patientenakten statt in Faxgeräten und Aktenordnern.
Eignet sich Gene für die Langzeitbeobachtung und Register?
Ja. Die strukturierte Erfassung in der Patientenakte ist auf die Langzeitbeobachtung im Sinne eines klinischen Registers ausgelegt und bietet die Grundlage für die vom Gesetzgeber geforderten Langzeit-Anwendungsbeobachtungen. Die Anforderungen von G-BA, EMA, GTH und klinischen Registern sind im Prozess abgebildet.
Wie kommunizieren Hub- und Spoke-Zentrum miteinander?
Über die Plattform: Patientendaten werden verschlüsselt zwischen den vernetzten Zentren übertragen, die In-App-Kommunikation ist gesichert, und Laborergebnisse sowie Nachsorgedaten stehen beiden Zentren in der gemeinsamen Akte zur Verfügung. Eine Schnittstelle zu elektronischen Tagebüchern liefert den Behandlungsverlauf des Patienten.

smart medication Gene ist die digitale Lösung für das Hub & Spoke Modell im Bereich der Gentherapie. Neben der Hämophilie lässt sich Gene auch für andere Gentherapien nutzen.


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